400

400 Kinder sterben jeden Tag weltweit an Masern. Das betrifft besonders die armen Länder in Afrika und Asien. Das sind 12000 im Monat, 144000 im Jahr.

Und im Allgäu veranstalten sie Masernparties.

Auch 2015 hat Deutschland das WHO-Ziel Masernausrottung meilenweit verfehlt. In der Nordhälfte des amerikanischen Kontinents ist dies 2015 gelungen.

Neun sind mehr als vier

Jetzt gibt es fünf Gründe mehr, gegen das Humane Papillomvirus (HPV) zu impfen. Der Impfstoff schützt gegen neun der HPV-Untertypen. Im Alter von 9 bis 14 genügen 2 Injektionen im Abstand von 6 Monaten. Die Impfung ist allgemein empfohlen. Die Kosten werden von den Kassen übernommen.

HPV verursachen Genitalwarzen und Gebärmutterhalskrebs.

Umzingelt

Der aktuelle Jahresbericht zur Risikolage für die durch Zecken übertragene Frühsommer-Meningo-Encephalitis (FSME) ist raus. Im wesentlichen hat sich im Vergleich zum Vorjahr nichts geändert. Lediglich der Landkreis Dachau ist dazugekommen. Stadt und Landkreis Augsburg gelten unverändert nicht als FSME-Risikogebiet, aber fast alles ringsrum. Wer es genau wissen will, kann sich die Karte des Robert-Koch-Instituts anschauen.


Im Mai kommen die Zecken

Diese Überschrift ist nicht mehr richtig. Im Zuge der Klimaerwärmung tauchen die lästigen Spinnentiere immer früher auf. Letzte Woche kam der erste Patient  mit einer kleinen, aber feinen Zecke in die Sprechstunde. 

Es gab aber auch schon an Weihnachten einen Zeckenfall.  Das Insekt hatte sich im Christbaum versteckt und war in der Wärme des Zimmers aufgewacht.


Clevere Briten

Manchmal haben es die Engländer einfach drauf. Sie haben vor Jahren ein konsequentes Influenza-Impfprogramm für Schulkinder gestartet. Damit gingen nicht nur die Erkrankungszahlen in der geimpften Altersgruppe markant nach unten, sondern auch bei Kleinkindern und Erwachsenen. Dafür sorgte die Unterbrechung der Infektionskette.

Von den Briten lernen, heißt in diesem Fall gesünder leben


Mädels, lasst euch impfen!

Die australische Ruderin Sarah Tait, Silbermedaillengewinnerin bei den OlympischenSpielen 2012 in London, ist im Alter von 33 Jahren gestorben. Bei ihr war kurz nach der Geburt ihres zweiten Kindes im März 2013 Gebärmutterhalskrebs diagnostiziert worden. Am letzten Donnerstag  verlor sie den Kampf gegen die Krankheit. Tait hatte in London Silber im Zweier ohne Steuerfrau geholt und ihre Karriere 2014 beendet.


Antibiotika im Sinkflug

Im Vergleich zu 2008 haben deutsche Kinder- und Jugendärzte im Jahr 2014 über

35 % weniger Antibiotika verordnet. Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (ZI) führt dies auf einen deutlich kritischeren Umgang seitens der Ärzte, aber auch auf die Einführung der Impfung gegen Pneumokokken zurück.

Auch bei der Gruppe der über 69-Jährigen gab es einen leichten Rückgang der Antibiotikaverordnung. In der Altersgruppe zwischen 15 und 69 war keine Veränderung messbar.

Details auf der Seite des ZI.


Fünf in München

Diabetes ist eine Erkrankung, die die Lebensumstände der Betroffenen stark verändert. Umso wichtiger ist es, den Patienten bei der Bewältigung diverser Probleme hilfreich zur Seite zu stehen. Darum drehte es sich bei einer Fortbildungsveranstaltung, die vier Helferinnen und ein Doc aus unserer Praxis besuchten. Die Kommentare im Anschluss waren sehr positiv.

"Selten so eine informative Veranstaltung besucht:"

"Man merkte, dass die Dozentin aus der Praxis kommt."

"Ich konnte viel für die tägliche Arbeit mitnehmen."

"Ich glaube, dass unsere Patienten davon profitieren."